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Bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bonn, setzen sich die Stornierungen von Interventionsgetreide fort. Noch bis zum 31. Juli können bei der BLE Partien, die bis Ende Mai zur Intervention angemeldet wurden, gegen eine einmalige Stornogebühr von 50,00 € auf dem freien Markt verkauft werden, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Seit Interventionsschluss wurden mehr als 200.000 t Getreide, überwiegend Weizen, von der Intervention zurückgezogen. Damit verringerte sich der Interventionsstand 2004/05 von 4,9 Mio. t Ende Mai auf vorläufig 4,7 Mio. t Getreide. Bis zum Ende der Intervention am 31. Juli müssen noch rund 160.000 t Weizen übernommen werden. Zu Stornos im größeren Stil kommt es vor allem bei Weizen. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Absatzchancen bieten sich trotz beginnender Ernte im Inland, aber auch im Export nach Südeuropa. Bei Gerste gibt es kaum Stornierungen, die kontrahierte Menge von 1,55 Mio. t und der Endstand dürften gleichauf liegen. Auch beim Mais bleibt es bei rund 10.000 t. (da)
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