Freihandel mit Moldawien und Georgien angestrebt

Mit Georgien und Moldawien verhandelt die EU über ein Freihandelsabkommen. Es soll über den Agrarsektor hinausgehen. Auf diese Weise sollen die beiden osteuropäischen Länder wirtschaftlich weiter an die EU gebunden werden. Beide Länder hätten inzwischen durch Reformen die Stabilität erlangt, die ein Freihandelsabkommen voraussetze, erklärte die EU-Kommission am Montag in Brüssel. Es werde ein weitreichendes Abkommen angestrebt, das alle Wirtschaftsektoren einbeziehe, betonte EU-Handelskommissar Karel De Gucht. Mit Georgien und Moldawien hat die EU im vergangenen Jahr Assoziationsabkommen abgeschlossen. Weinbau, sowie die Obst- und Gemüseproduktion prägt den  Agrarsektor beider Länder. (Mö)
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