Freihandelszone in Amerika - Keine Einigung in Sicht

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Die Länder auf dem amerikanischen Kontinent sind in dieser Woche in Ihrem Bemühen um eine Freihandelszone nicht weitergekommen. Die USA konnten sich bei einem Treffen in Mexico nicht mit ihrer Forderung durchsetzen, in der Schlusserklärung den 1. Januar 2005 für die Errichtung der Freihandelszone zu benennen. Viele mittel- und südamerikanische Länder bezweifeln, ob bei ihnen der Freihandel zu mehr Wohlstand führt. Sie befürchten, gegen Importe aus Nordamerika nicht konkurrenzfähig zu sein. Außerdem kritisieren Brasilien, Argentinien und andere Länder die hohen Agrarsubventionen in den USA. Die US-Amerikaner wollen aber die Agrarsubventionen in den Verhandlungen um die FTAA (Free Trade Area of the Americas) nicht zur Diskussion stellen. Die Liberalisierung des Agrarhandels sei einzig und allein Angelegenheit für die Doha-Entwicklungsrunde für die WTO, argumentieren die USA. (Mö)
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