Freisetzungsrichtlinie für GVO macht Fortschritte

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Eine neue Freisetzungsrichtline für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) könnte möglicherweise in Brüssel im Februar 2001 unter Dach und Fach gebracht werden, nachdem kürzlich das Europäische Parlament (EP) und der Ministerrat die letzten Kontroversen ausräumen konnten. Am Ende des Vermittlungsverfahrens einigten sich das EP und der Rat darauf, dass die Öffentlichkeit über Versuchsfelder informiert werden müssen. Es bleibt dagegen den zuständigen nationalen Behörden überlassen, inwieweit der Standort von Feldern mit GVO für kommerzielle Zwecke veröffentlicht werden solle.
An strengere Zulassungsregeln knüpfen viele EU-Mitgliedstaaten ihre Bereitschaft, weitere GVO zu genehmigen. (Mö)
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