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Das "Tal der Tränen" ist für Brandenburgs Landwirte mit der weitgehend eingebrachten Getreideernte durchschritten, und auch deren Gespräche mit Banken werden unkomplizierter verlaufen. Der Präsident des Landesbauernverbandes, Udo Folgart, und Rüdiger Schubert, Abteilungsleiter im Potsdamer Landwirtschaftsministerium, äußerten sich heute in Ribbeck im Havelland erleichtert über die hervorragenden Erträge. Mit einem geschätzten Durchschnittsgetreideertrag von 52,7 dt/ha sei der fünfjährige Mittelwert um gut 3 dt oder 7 Prozent übertroffen worden. Insbesondere auf den Winterroggenfeldern seien mit 49 dt/ha rund 13 Prozent mehr als normal gedroschen worden. Bei Winter- und Sommergerste seien mit 65 sowie 45 bis 50 dt/ha sogar um 20 bis 22 Prozent mehr geerntet worden. Winterweizen habe mit gleichfalls 65 dt/ha um 8 Prozent über dem Mittel gelegen. Besondere Freude habe der Winterraps seinen Anbauern bereiten können: Auf 38 bis 40 dt wird der Hektarertrag geschätzt. Das sind rund ein Drittel mehr als das mehrjährige Mittel. (GH)
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