Online-Handel

Frisch läuft nicht


Während der Onlinehandel mit Non-Food-Artikeln wächst, steckt das Geschäft mit Lebensmitteln in der Flaute. In Deutschland werden nach einer Studie eines Forschungsinstituts für den Handel, EHI Retail Institute, nur 1 Prozent der Lebensmittel im Internet bestellt, meldet die FAZ. Viele Bundesbürger hätten noch bedenken. Sie wollten vor dem Bezahlen die frische Ware in Augenschein nehmen.

Vor diesem Hintergrund ist auch die Meldung zu sehen, dass der Lebensmittel-Lieferdienst Shopwings sein Deutschland-Geschäft wieder aufgibt. Der Markt für Lebensmittel-Lieferungen in Deutschland sei keine einfache Sache. Der Markt ist zwar um 38 Prozent gewachsen, insgesamt aber noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Berliner Startup Shopwings wurde erst vor einem Jahr gegründet. Ee plant jetzt Expansionen in vielversprechenderen Märkten in Australien und Südostasien.

An der Spitze des deutschen Online-Lebensmittelhandels steht der Handelskonzern Edeka. Der größte Lebensmittelhändler Deutschlands bedient etwa ein Siebtel (14,5 Prozent) des Marktes. Dem zweiten Platz belegt der Konkurrent Rewe mit 13,2 Prozent, ergibt eine Studie des Marktanalysten Syndy. (kbo)
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