Die Rückmeldefrist für die Nachbauerklärung Herbst 2015/Frühjahr 2016 endet am 30. Juni 2016. Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) bittet die Landwirte, per Post oder online ihre Nachbauerklärungen fristgerecht einzureichen.

Landwirte dürfen im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten dann zu Saatzwecken im eigenen Betrieb erneut einsetzen, wenn sie die Nachbaubedingungen erfüllen.  Dafür müssen sie  die Nachbaugebühren rechtzeitig bezahlen und auf ein konkretes Auskunftsersuchen hin gegenüber der STV Auskunft erteilen. Nachbaugebühren sind gemäß der aktuellen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs bis zum Ende des jeweiligen Wirtschaftsjahres (also bis 30.06.), in dem Nachbau betrieben wurde, zu zahlen. Die Zahlungspflicht besteht unabhängig davon, ob zuvor ein Auskunftsersuchen der STV beantwortet oder von dieser eine Zahlungsaufforderung verschickt wurde.

„Die STV empfiehlt, den vollständigen Nachbau bis zum 30.06.2016 zu melden. Denn dann wird eine Rechnung mit einem Zahlungstermin, der nach dem 30.06. liegt, erstellt. Die Nachbauerklärung kann per Post oder Fax oder online unter www.stv-bonn.de übermittelt werden“, erläutert Dirk Otten, Geschäftsführer der STV.

Für Fragen und weitere Informationen zur Nachbauerklärung steht das STV-Service-Center unter der Telefonnummer 0228 - 96 94 31 60 gerne zur Verfügung. (mrs)



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