Frühe Maisernte bringt selten Pämien

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Die Körnermaisernte der ersten frühen Sorten in Baden und Württemberg hat in den vergangenen Tagen begonnen. Die Erträge werden derzeit auf etwa 10 t/ha geschätzt. Bei den späteren Sorten sind Spitzenwerte von 12 bis 14 t/ha möglich, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Es wird in Deutschland mit einer großen Ernte gerechnet. Auch die Voraussagen für die übrigen EU-Staaten werden übertroffen.

Die Preisvorstellungen sind regional noch recht unterschiedlich. Allerdings herrscht die einhellige Meinung vor, dass eine deutliche Schwäche des Marktes nicht zu vermeiden ist. Die Kurse liegen bereits jetzt in der Anfangsphase der Kampagne bei nur noch etwa 100,- EUR/t fob Oberrhein im September. Frühdruschprämien sind nur noch regional zu erzielen. Franko-Preise am Oberrhein werden bei 98,- EUR/t gesehen. Teilweise werden auch Kurse unter diesem Niveau angedacht. Die Mischfutterwerke sind allerdings auf Grund einer guten Versorgung nicht durchgehend am Markt. Ab südwestdeutscher Station werden derzeit noch Kurse von 96,- EUR/t genannt. Fehlende Lagerkapazitäten lassen die Kurse zusätzlich unter Druck geraten. Gehandelt wird im September kaum. (dg)
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