Früher Saisonstart hilft BASF

Zu Jahresbeginn machen hohe Rohstoffkosten der BASF SE, Ludwigshafen, zu schaffen. Das Agrarsegment entwickelt sich erfreulich. Der BASF-Konzern erwirtschaftet von Januar bis März 2012 einen Umsatz von 20,6 Mrd. €. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von mehr als 6 Prozent. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) vor Sondereinflüssen verringerte sich zum Vorjahresquartal um 7 Prozent auf 2,5 Mrd. €. „Gestiegene Rohstoffkosten konnten wir nicht in allen Arbeitsgebieten vollständig weitergeben, was unsere Margen belastete", so der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Bock. Das Finanzergebnis lag den Angaben zufolge mit minus 73 Mio. € um 903 Mio. € unter dem Wert des Vorjahresquartals. 2011 war in dieser Position ein positiver Sondereinfluss in Höhe von 887 Mio. € aus dem Verkauf der Anteile an der Kasseler K+S AG enthalten.

Für das Segment Agricultural Solutions berichtet BASF von einem erfolgreichen Jahresauftakt. So konnte in Nordamerika in Folge der günstigen Witterungsbedingungen der Umsatz insbesondere bei Herbiziden verbessert werden. Auch in Europa sei der Start in die Saison gelungen. Der Konzern weist für das aktuelle 1. Quartal Umsatzerlöse von 1,3 Mrd. € aus, nach 1,2 Mrd. € im Vorjahr. Das Ebit vor Sondereinflüssen verbesserte sich im Segment Agricultural Solutions auf 419 (2011: 343) Mio. €.

Der BASF-Chef bekräftigte frühere Prognosen, wonach im Gesamtjahr 2012 das Betriebsergebnis und der Umsatz über dem Niveau des Vorjahres liegen sollen. Dabei werde der Konzern im 1. Halbjahr die Werte des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen. Für das 2. Halbjahr sei dagegen mit Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen. (Sz)
stats