Ostern und Grillwetter kurbeln den Absatz von Schweinefleisch an. Die Notierungen können zulegen. Schlachtunternehmen und Fleischverarbeiter bereiten sich bereits auf die Osterfeiertage vor. Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt vielerorts hinter der gestiegenen Nachfrage zurück. In Deutschland und Belgien wurde mit plus 5 Cent/kg Schlachtgewicht (SG) der deutlichste Preisanstieg in der EU notiert, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Damme. In den Niederlanden und Österreich stieg der Preis um 4 Cent/kg SG, in Dänemark um 3 Cent/kg SG. In Frankreich sind die Preise weiter im Sinkflug. Innerhalb von nur vier Wochen ist die Notierung dort um fast 17 Cent/kg SG zurückgegangen. Damit liegt das Preisniveau nun etwa auf der Höhe von Deutschland, den Niederlanden und Dänemark. Keine Preisänderung gab es in Spanien. Spanische Beobachter berichten jedoch, dass der Markt auf Grund der wachsenden Differenz zu den französischen Preisen sowie eines drohenden Generalstreiks in der kommenden Woche und fehlender Schlachttage über Ostern unter Druck geraten könnte.

In Deutschland ist die Nachfrage angesprungen. Teilweise kann das zur Verfügung stehende Angebot nicht immer gedeckt werden. Die freundliche Marktsituation dürfte anhalten, erwartet die ISN. (az)
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