Für CMA und ZMP rückt soziale Lösung in greifbare Nähe

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Zu einer Insolvenz der Centralen Marketing-Gesellschaft (CMA) und der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) wird es voraussichtlich nicht kommen. Die Geschäftsführungen von CMA und ZMP haben ihre Mitarbeiter heute darüber informiert, dass sie zuversichtlich seien, eine drohende Insolvenz abzuwenden. Bis gestern Abend haben Geschäftsführer von CMA und ZMP im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) in Berlin über die Abwicklung der Gesellschaften beraten. Teilnehmer der Gespräche zeigten sich gegenüber ernaehrungsdienst.de zuversichtlich, dass das BMELV für Zahlungen und Forderungen der zahlungsunfähigen CMA und ZMP einspringen werde. Damit wäre der Weg für eine Garantieerklärung vom BMELV frei, die eine stille Liquidation von CMA und ZMP ermöglicht.

Für die Mitarbeiter könnten dann Sozialpläne erstellt werden. Ohne diese Zusage vom BMELV droht den Gesellschaften die Insolvenz. Laut Insolvenzrecht muss eine Insolvenz bis spätestens kommenden Dienstag, 24. Februar, eingereicht sein, 21 Tage nachdem die Unternehmen durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zahlungsunfähig wurden. (da)

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