Für deutschen Weizen fehlt Exportnachfrage

1

Der Weizenmarkt in Deutschland ist zweigeteilt. Während die Preise im Süden stabil sind, bröckeln sie Richtung norddeutsche Seehäfen ab. Im Norden wird als Grund für die Preisschwäche die nachlassende Exportnachfrage für Weizen genannt, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Aufgrund der niedrigen Weltmarktpreise erteilt die EU-Kommission derzeit nur zögerlich Exportlizenzen. Das führt dazu, dass aus der diesjährigen reichlichen Weizenernte in Norddeutschland wenig in Drittländer abfließt. Auch in der EU wird wenig deutscher Weizen nachgefragt. In Süddeutschland wiederum steht hinter den stabilen Preisen kaum Umsatz. (Ps)
stats