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Zu freiwillig genauen Angaben über die Zusammensetzung der Futtermittel, fordert Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke die deutsche Futtermittelwirtschaft auf. Die Unternehmen sollen damit im Vorgriff auf die zu erwartende EU-Regelung ein größtmögliches Maß an Transparenz für Landwirte und Verbraucher sicherstellen, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn, am vergangenen Freitag mit. Die EU-Agrarminister hatten am 19./20. Dezember 2000 einen gemeinsamen Standpunkt zum Vorschlag der Europäischen Kommission zur Änderung der Mischfuttermittelrichtlinie verabschiedet. Darin sind unter anderem die Angabe von Einzelfuttermitteln anstelle der derzeit üblichen Gruppenbezeichnungen sowie die freiwillige Angabe der prozentualen Zusammensetzung vorgesehen. Diese Änderungen sollen erst 20 Monate nach In-Kraft-Treten der Richtlinie gelten. Das Europäische Parlament wird sich noch damit befassen, so dass bis zur Anwendung der neuen Vorschriften nach Einschätzung des BML noch einige Zeit vergehen wird. (ED)
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