Der Verwaltungssitz des Genossenschaftsverbandes in Neu-Isenburg
-- , Foto: Genossenschaftsverband
Der Verwaltungssitz des Genossenschaftsverbandes in Neu-Isenburg

Auf Anfrage bestätigten beide Genossenschaftsverbände, dass Sondierungsgespräche zu einem Zusammenschluss bereits laufen und dass die Gremien jetzt in Fusionsverhandlungen einsteigen. Eine Vereinigung sei für Anfang kommenden Jahres geplant.

Der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband (RWGV) dient als Dachorganisation für über 700 Genossenschaften. Die 167 landwirtschaftlichen Genossenschaften haben kürzlich einen Umsatzanstieg von 4,4 Prozent auf 25,4 Mrd. € vermeldet. Der Genossenschaftsverband eV mit Sitz in Frankfurt hat 2400 Mitgliedsunternehmen in 13 Bundesländern.

Als Grund für den Zusammenschluss gibt ein Sprecher des RWGV die zunehmende Heterogenität der Mitglieder an. Einige Einheiten wachsen auch international und haben andere Ansprüche als kleine, gar lokale Genossenschaften. Vor allem auf die Banken innerhalb des Verbundes kommen zusätzliche rechtliche Anforderungen zu. „In einem größeren Verbund kann den ausdifferenzierten Ansprüchen der Mitglieder besser genügt werden,“ sagte ein Sprecher gegenüber agrarzeitung.de. (hed)
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