Der Umsatz sei im Januar in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie im Vergleich zum Vormonat Dezember insgesamt um 1,3 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Budesamt (Destatis) mit. Dies lag vor allem an dem stark rückläufigen Absatz im Inland. Innerhalb der Eurozone sowie vor allem im außereuropäischen Ausland mit einem Plus von 5,7 Prozent konnten die Nahrungs- und Futtermittelhersteller indes mehr Waren exportieren als im Dezember.

Deutlich schlechter standen Hersteller von chemischen Erzeugnissen da, zu denen auch die Agrarchemieunternehmen gehören. In dieser Branche ging der Umsatz im Januar insgesamt um 4,4 Prozent zurück. Im Dezember hatten sowohl die Chemiebranche als auch die Nahrungs- und Futtermittelbranche ihre Umsätze im Vergleich zum Vormonat noch gesteigert.

Besser als im Dezember sah es zu Jahresbeginn bei den Maschinenbauern aus. Sie steigerten laut den Erhebungen von Destatis ihre Absätze um 4,3 Prozent, vor allem weil die Ausfuhren in Länder außerhalb der Eurozone (+9,5 Prozent) deutlich besser liefen als in den Monaten zuvor. (sp)
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