Durch das Hochwasser sind auch in Hessen Schäden entstanden. Der Hessische Bauernverband schätzt, dass landesweit 5.000 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen geschädigt sind. Der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Friedhelm Schneider, fordert daher in einem Brief an Hessens Landwirtschaftsministerin, Lucia Puttrich, Hilfsprogramme für Hochwasser-geschädigte Betrieb sowie anteilige Schadensübernahme.

Es müsse zudem befürchtet werden, dass mit Ablaufen des Hochwassers weitere Schäden zutage treten. „Im Hessischen Ried und entlang verschiedener Flussläufe haben Überschwemmungen auf Acker- und Grünlandflächen starke Schäden angerichtet. In einzelnen Betrieben wurden bis zu 40 Prozent der Anbauflächen geschädigt“, betont Präsident Schneider.

Futterbaubetriebe litten besonders darunter, deshalb hat der Verband eine Grundfutterbörse eingerichtet. Betriebe, die Heu, Gras- oder Maissilage abgeben oder verkaufen wollen, werden gebeten, ein entsprechendes Angebot per E-Mail (hbv@agrinet.de) oder telefonisch 06172-7106-221 abzugeben. (hed)
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