Rohstoffe

Futterhersteller fordern mehr Verantwortung

Zusätzliche staatliche Kontrollen in der Mischfutterherstellung bringen keinen zusätzlichen Nutzen, meint der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT), Bonn. Rund 250 bis 300 Analysen auf Aflatoxine in Futtermitteln würden bereits derzeit pro Monat in den Unternehmen durchgeführt, sagte DVT-Geschäftsführer Bernhard Krüsken auf der heutigen Jahrespressekonferenz der Organisation in Berlin. Ein Vorwurf mangelnder Kontrolle in der Industrie treffe daher nicht zu, so der Präsident des Verbandes, Helmut Wulf.

Wenn allerdings einzelne Stufen innerhalb der Wertschöpfungskette Futtermittel ihrer Verantwortung nicht nachkommen, gerate das gesamte System  an Grenzen. Es werde daher zu prüfen sein, wie das derzeitige Monitoringverfahren in den Qualitätssischerungssystemen risikoorientierter und stärker auf den Beginn der Kette ausgerichtet werden könne, so Wulf. Es bleibe das Ziel aller Beteiligten, sichere und gesunde Lebensmittel tierischer Herkunft zu erzeugen. Dieser Verantwortlichkeit müsse sich insbesondere auch der Importhandel stellen. (jst)
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