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Landwirte in der Ukraine sind auf Grund der Futterknappheit gezwungen, mehr Vieh zu schlachten, berichtet Agra Europe London. Ursache für den Engpass sei der Rückgang der Getreideernte in der Saison 2003/04. Dass die Ukraine die Futterimporte erhöhen wird, um die Versorgung zu sichern, halten Analysten für unwahrscheinlich. Nach Angaben des staatlichen Statistikamtes habe der Viebestand bei Rindern am 1. Februar nur noch 7,7 Millionen Tiere betragen. Zum selben Zeitpunkt im Vorjahr seien es knapp 9,1 Millionen Tiere gewesen. Der Schweinebestand sei auf 7,0 (8,7) Millionen Tiere gesunken. Der Geflügelbestand sei um 3,7 Prozent auf 133,1 Millionen Tiere zurückgegangen. Analysten erwarten, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird, da sich die Landwirte das teurere, importierte Futter nicht leisten könnten. (ED)
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