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Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium, Kiel, hat nach eigenen Angaben mit der erweiterten Futtermittel-Kontrolle auf der Grundlage neuer Gesetze begonnen, die am 1. Januar 2001 in Kraft getreten sind. Rund 25 Kontrolleure der Ämter für ländliche Räume und der Landwirtschaftskammer untersuchen Futtermittel bei Landwirten, Herstellern und Handel auf die Einhaltung der neuen und bestehenden Gesetze und Verordnungen. Die Kontrollen finden stichprobenartig, nach willkürlicher Auswahl und unangemeldet statt, so das Ministerium. Dabei werden die Futtermittelbestände erfasst. Sollten dabei Futtermittel vorgefunden werden, deren Verfütterung inzwischen verboten ist, so werde die Ware sichergestellt. Der niedersächsische Staatssekretär, Rüdiger v. Plüskow, bedauerte die Gesetzeslage, wonach zwar die Verfütterung von tierischen Bestandteilen verboten, der Besitz hingegen erlaubt sei. (ED)
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