Auf den Märkten für Futtermittel gibt es keine Anzeichen für Entspannung. Sinkende Preise sind nicht zu erwarten, sagte der Präsident des Deutschen Verbandes Tiernahrung (DVT) Helmut Wulf. Auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes unterstrich Wulf die nach Einschätzung des DVT positiven wirtschaftlichen Aussichten der Nutztierhaltung, insbesondere für Fleisch- und Milcherzeuger.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die Mischfutterhersteller in Deutschland mit einem Umsatz von 8,1 Mrd. € einen neuen Rekordwert. Er übertraf das Vorjahresergebnis um fast 25 Prozent. Ursache dafür seien im Wesentlichen die höheren Rohstoffkosten für Getreide und auch Eiweißkomponenten, berichtet der DVT. Die Menge des hergestellten Futters erhöhte sich den Angaben zufolge um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag 2011 bei 22,7 Mio. t. (az)
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