Futtermittel in Bayern zurückgeben

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Ab heute können Landwirte und Revierinhaber mit Betriebssitz in Bayern ihre vor dem 2. Dezember 2000 rechtmäßig hergestellten und bezogenen tiermehl- und tierfetthaltigen Futtermittel zurück geben. Der private und genossenschaftliche Landwarenhandel biete ein Netz von Sammelstellen an. Landwirte, die Futtermittel zurückgeben wollen, sollten sich laut bayerischen Landwirtschaftsministerium mit ihrem Handelspartner in Verbindung setzen. Informationen über die Rücknahmeaktion gebe es aber auch bei allen Baywa-Außenstellen und bei den Kundenbetreuern der direkt absetzenden Futtermittel-Hersteller. Die Annahmestellen erstatten anhand von Rechnungen und Lieferscheinen den nachgewiesenen Warenwert. Anschließend sorgen sie für die Beseitung durch Verbrennung.
Die Kosten übernimmt der Freistaat Bayern. Das Kabinett habe für die Entsorgung sowie für die Erstattung des Einkaufspreises und der Herstellungskosten rund 20 Mio. DM eingeplant. Futtermittelwerke und Landwarenhandel rechnen über die Bayerische Landesanstalt für Ernährung ab. Derzeit sollen bei den bayerischen Landwirten noch rund 10.000 t Futtermmittel-Altbestände und bei den Herstellern sowie beim Handel noch etwa 5.000 t lagern. Die Entsorgungsaktion ist bis zum 28. Februar zeitlich befristet. (HH)
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