Bei weniger als 1 Prozent der auf unerwünschte Stoffe untersuchten Futtermittelproben wurden Überschreitungen der gesetzlich festgesetzten Höchstwerte, Aktionsgrenzwerte oder Richtwerte ermittelt. Für den Report seien insgesamt 2 Millionen Analysedaten ausgewertet worden, teilte QS mit.  „Die Ergebnisse des Monitoring-Reports sind ein Beleg für die saubere Arbeit der Systempartner in der Futtermittelwirtschaft und Landwirtschaft. Sie zeigen, dass das lückenlose Ineinandergreifen der Kontrollen entlang der Wertschöpfungskette funktioniert“, so Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit.

Im QS-System ist jeder Betrieb, der Futtermittel herstellt oder handelt, zur Teilnahme am Futtermittelmonitoring verpflichtet. Das betrifft etwa 3.700 Futtermittelhersteller und -händler, ebenso wie gut 50.000 landwirtschaftliche Betriebe, die selbst Futtermittel erzeugen und mischen. Die Branche investiert 5 Mio. € jährlich in Futtermittelanalysen, die in den 42 verschiedenen Kontrollplänen des QS-Systems vorgegeben sind. Sämtliche Proben und Analyseergebnisse werden in die QS-Datenbank eingegeben. Kritische Werte und Überschreitungen werden unmittelbar angezeigt, Maßnahmen der Qualitätssicherung abgestimmt und eingeleitet. (az)
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