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In den vergangenen Tagen kam es zu Preisanhebungen am Markt für Futterweizen, berichtet die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. In den nordwestdeutschen Veredelungsgebieten hat sich die Nachfrage der Mischfutterindustrie wieder belebt, nachdem zuletzt aus Furcht vor der Maul- und Klauenseuche keine nennenswerten Weizenumsätze mehr stattfanden. Gleichzeitig kommt es zu kleineren Short-Abdeckungen des Handels, so dass sich die Weizenpreise franko Südoldenburg wieder erholen konnten und zuletzt bei 25,25 bis 25,50 DM/100 kg für Mai lagen. Eine etwas belebtere Nachfrage trifft derzeit auf verhaltene Abgabebereitschaft der Landwirtschaft. Die Deckung der Mischfutterindustrie bis zur neuen Ernte ist allerdings vergleichsweise hoch. (St)
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