GAP im Fokus der Öffentlichkeit


Rund 500 Agrarexperten aus allen EU-Mitgliedstaaten suchen auf der Konferenz „Die GAP nach 2013" am heutigen Montag in Brüssel Hinweise für die kommende Agrarreform. Die EU-Kommission möchte zunächst einmal Meinungen aus der Öffentlichkeit auswerten. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos betonte, die Vielfalt der landwirtschaftlichen Erzeugung den der EU-27 müsse mit Hilfe der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erhalten werden. Die Anstöße aus der Öffentlichkeit sind wenig eindeutig. Nur 40 Prozent der Befragten hätten von der GAP gehört, stellte der britische Meinungsforscher Paul Stamper auf der Konferenz ernüchtert fest. Damit sei die GAP immerhin bekannter als andere Subventionsprogramme der EU. Die meisten Befragten erwarteten gute Nahrungsmittel, führte Stamper aus. Die sichere Versorgung mit Lebensmitteln sei dagegen nur für eine Minderheit ein Ziel für die GAP. Allerdings hätten die Sorgen um die Versorgung seit der Wirtschaftskrise leicht zugenommen. Die Schönheit der Landschaft werde ebenfalls nur von einer Minderheit mit der Landwirtschaft in Verbindung gebracht. (Mö)      
stats