Anlagenbau

GEA enttäuscht Aktionäre

Gea rechnet im zweiten Quartal mit einem Ebitda von 122 Mio. €. Im vergangenen Jahr war im gleichen Zeitraum noch ein Ergebnis von 145 Mio. € erreicht worden. Der Konzern, der Maschinen und Anlagen für die Lebensmittelindustrie und Melkroboter für die Landwirtschaft produziert, passt seinen Ausblick für das aktuelle Geschäftsjahr an. Als operatives Ebitda werden nun nur 600 bis 640 Mio. € erwartet, statt wie bisher 620 statt 670 Mio. €. In diese Prognose sind mögliche Zusatzkosten bei Abfüllanlagen noch nicht berücksichtigt, die „einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag nicht überschreiten werden“, schränkte der Konzern in seiner Mitteilung ein. Anleger reagierten auf die Nachricht enttäuscht. Die Gea-Aktie verlor bis heute Nachmittag mehr als 5 Prozent auf 36,72 €. (SB)
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