Die GEA Group AG hat im 2. Quartal zwar Aufträge in Höhe von 1,241 Mrd. € an Land ziehen können und damit nach eigenen Angaben einen neuen Höchstwert erreicht, aber im Ergebnis verzeichnet der Konzern deutliche Einbußen. So sank das operative EBITDA um 23 Mio. € auf 122,4 Mio. €, ein Minus von 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hier wirkten sich hauptsächlich Volumen- und Margenmixeffekte bei den Business Area Solutions negativ aus sowie rund 7 Mio. € Zusatzkosten für Abfüllanlagen, die in dieser Variante nicht weiter vermarktet werden. Ihre bereits vor anderthalb Wochen gesenkte Gewinnprognose für 2017 bestätigte die GEA Group. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen brach um 27,3 Prozent auf 78,7 Mio. € ein.

Der Umsatz war dagegen nur leicht rückläufig und blieb mit 1,139 Mrd. € um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresquartal mit 1,157 Mrd. €. Hier schlugen rückläufige Volumina der Kundenindustrien Pharma/Chemie sowie im Bereich Öl und Gas ins Kontor. Umsatzzuwächse verbuchte der Konzern in Nordamerika sowie in der Region Westeuropa, Naher Osten & Afrika. (AW)
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