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Am vergangenen Wochenende haben Gentechnik-Gegner einige gentechnisch veränderte (GV) Gerstenpflanzen aus einem Versuchsfeld der Universität Gießen gerissen. Eine Gruppe, die sich "FeldbefreierInnen" nennt, hatte die Zerstörung des gesamten Versuchfelds zuvor angekündigt. Diesen Versuch hat die Polizei jedoch vereitelt, berichtet die Frankfurter Rundschau. Dabei seien sechs Personen festgenommen worden. Die GV-Gerste war im April auf 9,6 Quadratmetern auf dem Gelände der Gießener Justus-Liebig-Universität ausgesät worden. Die Forscher der Universität Gießen wollen mit dem Freilandversuch die Auswirkungen der gentechnisch veränderten Gerste auf das Bodenleben untersuchen. (ED)
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