GV-Kartoffel kommt in die 2. Runde

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Eine gentechnisch veränderte Kartoffel erhielt am Montag in Brüssel keine qualifizierte Mehrheit für die Zulassung in der EU. Nur eine einfache Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten sprach sich für die Stärkekartoffel EH92-527-1 der BASF Plant Science GmbH aus. Es ging um den Anbau sowie um die Verarbeitung der Kartoffel, die durch den gentechnischen Eingriff einen höheren Anteil an Amylopektin hat. Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) sieht keine Risiken für Mensch und Umwelt. Der nächste Schritt ist die Abstimmung im EU-Umweltministerrat, die innerhalb der kommenden drei Monate folgen muss. Kommt auch im Umweltministerrat keine qualifizierte Mehrheit zustande, genehmigt die Kommission die GV-Kartoffel aller Voraussicht nach ohne die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten.(Mö)
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