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Der gentechnisch veränderte Mais GA21 hat im Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit nicht die notwendige qualifizierte Mehrheit am Donnerstag in Brüssel bekommen. Die Abstimmung ging um den Import und die Verarbeitung der GV-Maissorte GA21 zu Lebens- und Futtermitteln. GA21 hatte in der EU bereits eine Genehmigung. Es fehlte lediglich die Möglichkeit, die Maiskörner zu Futterzwecken verwenden zu dürfen. Die Zulassungslücke verhindert zurzeit Maisimporte aus Argentinien. Deutschland enthielt sich der Stimme. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer möchte keine Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) mehr genehmigen, weil er Mängel im Zulassungssystem der EU sieht.(Mö)
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