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Von Hand wurden die Körner eines Versuchsfeldes mit gentechnisch verändertem (GV-)Weizen in der Schweiz jetzt geerntet. Wie der Schweizer Bauer berichtet, wird nun das Saatgut der mehltauresistenten Weizensorte getrocknet und im Labor weiter untersucht. Weil das Versuchsfeld im Juni beschädigt worden war, stehe noch nicht fest, wie viele Forschungsvorhaben vollständig ausgewertet werden könnten. Betroffen von der Zerstörung seien vor allem die Versuche zur biologischen Sicherheit. Hingegen konnten die Messungen zum Pilzbefall mehrheitlich noch vor der Zerstörung gemacht werden, so dass es Aussagen zur Mehltauresistenz im Freiland geben wird. Das Versuchsfeld soll bis zum Frühjahr nicht bearbeitet werden, damit weitere Nachuntersuchungen möglich sind. Der Feldversuch ist Teil des Schweizer Nationalen Forschungsprogramms 59 "Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen". (ED)
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