GV-Weizenversuche in der Schweiz genehmigt


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Das Schweizer Bundesamt für Umwelt hat drei Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem (GV-)Weizen unter Auflagen genehmigt. Sie sollen 2008 bis 2010 in Reckenholz bei Zürich und in Pully bei Lausanne durchgeführt werden. Bei zwei Versuchen des Instituts für Pflanzenbiologie der Universität Zürich geht es um GV-Weizen mit einer Resistenz gegen Mehltau sowie um Kreuzungen von Weizen mit einem Wildgras. Im dritten Versuch ist der GV-Weizen gegen verschiedene Pilzerreger resistent.

Es soll untersucht werden, ob die GV-Weizenpflanzen auch im Feldexperiment eine erhöhte Pilzresistenz aufweisen und wie diese unter natürlichen Bedingungen funktioniert. Gleichzeitig sollen Aspekte der Biosicherheit geklärt werden, etwa ob Auswirkungen auf andere Organismen wie Bodenlebewesen oder Insekten festgestellt werden können. Zudem sollen auch die Folgen einer Übertragung von gentechnisch eingebrachten Eigenschaften auf Wildpflanzen untersucht werden. (AW)

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