GVO-Anbau steigert landwirtschaftliche Einkommen

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Der Anbau von gentechnisch veränderten (GV-)Kulturen hat in den vergangenen neun Jahren die Einkommen der Landwirte weltweit um 27 Mrd. US-$ gesteigert und die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln um 172 Mio. kg oder 6 Prozent reduziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von Graham Brooks und Peter Barfoot von dem britischen Consultingunternehmen PG Economics Ltd., Dorchester, durchgeführt wurde. In den USA, dem Hauptanbauland für GVO, beziffern die Autoren den Einkommenszuwachs von 1996 bis 2004 auf 10,7 Mrd. US-$. In Argentinien seien es 10,1 Mrd. US-$ und in China 4,2 Mrd. US-$. Weltweit dürften etwa 8,3 Mio. Farmer in 18 Ländern GVO anbauen, heißt es in dem Report weiter. Finanziert wurde die Studie maßgeblich von dem US-Konzern Monsanto, einem der weltweit größten Anbieter von GV-Pflanzen. (AW)
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