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Für GVO-Grenzwerte in konventionellem Saatgut gehen die Überlegungen von EU-Umweltkommissarin Margot Wallström in Richtung 0,3 Prozent für Raps und Mais und 0,5 Prozent für Rüben und Kartoffeln. Dies wäre eine leichte Verschärfung gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag von EU-Verbraucherkommissar David Byrne, der 0,3 Prozent nur für Raps und den höheren Wert von 0,5 Prozent für Mais vorsah. Die Ideen von Walström liegen aber nicht an der Nachweisgrenze von 0,1 Prozent, wie es das Europäische Parlament und mehrere EU-Mitgliedstaaten fordern. Einen offiziellen Vorschlag will die Kommission Anfang September vorlegen. Die Kommission denkt zudem an eine offene Deklaration der gemessenen GVO-Anteile im Saatgut. Die Züchter hätten dann die Möglichkeit, sich über einen möglichst niedrigen GVO-Gehalt am Markt zu profilieren.(Mö)
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