GVO-Verbot Österreich: Französische Forscher melden Zweifel

1

Die französische Lebensmittelbehörde (AFSSA) hat in ihrem jüngsten Report die wissenschaftlichen Beweise, die Österreich als Begründung für sein Anbauverbot von gentechnisch veränderten (GV-)Mais in einer Studie anführt, bezweifelt. Die Behörde bemängelt sowohl die experimentelle Methodik als auch die Interpretation der Ergebnisse, berichtet Agra Europe London. Die österreichische Studie stelle ihre eigenen Untersuchungen zu dem GV-Mais Mon810, die 2005 durchgeführt wurden, nicht in Frage. Der GV-Mais ist aus Sicht der AFSSA genauso sicher wie konventioneller Mais. Nach der österreichischen Studie würde der GV-Mais die Fortpflanzung bei Mäusen beeinträchtigen. Allerdings seien die Beobachtungen nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragbar. (AW)
stats