Anteile von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sollen in Lebens- und Futtermitteln sowie Saatgut besser nachgewiesen werden. Dies ist das Ziel des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das gemeinsam mit der britischen Verbraucherschutzbehörde „Food Standards Agency" seit dem 1. Juni das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „GMOseek" fördert. Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt, berichtet der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT).


An dem Projekt beteiligen sich dem DVT zufolge insgesamt fünf Forschungs- und Untersuchungslaboratorien aus Belgien, Deutschland, Slowenien sowie die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission. In der EU ist bereits eine Reihe von gentechnisch veränderten (GV-)Pflanzen für die Verwendung als Lebensmittel, Futtermittel oder für den Anbau zugelassen. Auf Grund der zu beobachtenden steigenden Zahl von Zulassungsanträgen für GV-Erzeugnisse sei davon auszugehen, dass sich der Bedarf an schnelleren, effektiveren Untersuchungsverfahren erhöht. (az)
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