GVO-freies Soja aus Brasilien für Bayern


Die bayerische Staatsregierung setzt verstärkt auf gentechnikfreies Soja als Futtermittel. Es soll aus Brasilien kommen. Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner unterzeichnete in São Paulo einen Vertrag, der die Ausfuhr der Futtermittel nach Bayern voranbringen soll. Er traf diese Vereinbarung mit César Borges de Sousa, dem Präsidenten des brasilianischen Verbandes für Ackerbau ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Danach planen der Verband APRANGE und der Freistaat eine dauerhafte Kooperation bei Anbau und Verwertung von gentechnikfreiem Futtemittel.

De Sousa habe versichert, die Lieferung - auch größerer Mengen - dauerhaft garantieren zu können. Die in seinem Verband zusammengeschlossenen Unternehmen produzieren derzeit zusammen jährlich rund 7 Mio. t Sojafuttermittel, die frei von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sind. Für rasche Fortschritte soll eine Arbeitsgruppe sorgen, in der neben Vertretern von APRANGE und dem Ministerium auch die Baywa AG und der private bayerische Landwarenhandel vertreten sind. Brunner möchte mit seiner Initiative die Wahlfreiheit für bayerische Bauern gewährleisten. "Mir ist wichtig, dass die Preise für gentechnikfreie Futtermittel nicht in die Höhe schießen", so der Minister (HH)
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