Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine dreijährige Haftstrafe gegen einen Fleischgroßhändler aus Illertissen wegen Betrugs in 15 Fällen bestätigt.Der Mann hatte nicht zum menschlichen Verzehr bestimmtes Fleisch angekauft und es anschließend als Lebensmittel mit deutlich gesteigerter Gewinnmarge an Abnehmer aus der Lebensmittelindustrie verkauft, berichtet LZ-Net. Dabei täuschte er seine Kunden über die tatsächliche Beschaffenheit der Ware und verursachte einen Gesamtschaden von 235.827,29 €.

Mit der BGH-Entscheidung (az: 1 StR 400/10) ist ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Memmingen (az:1 Kls 114 Js 19823/05) rechtskräftig. (az)
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