Wegen gewerbsmäßigen Betruges muss ein Fleischfabrikant aus dem schwäbischen Wentringen für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Fleischfabrikant hatte in 22 Fällen Fleisch umetikettiert und mit Hilfe zweier Geschäftspartner vor allem an Berliner Dönerbuden verkauft, berichtet LZ-Net. Auch nach einem gegen ihn verhängten Gewerbeverbot handelte er über eine Strohfrau weiter mit Fleisch. Dieses "Nachtat-Verbot" sieht das gericht in Augsburg als besonders gravierend an. Es bringe zum Ausdruck, wie wenig der Hauptangeklagte sich von dem Verfahren gegen ihn beeindrucken ließ. Laut Urteil hatte der Fleischfabrikant insgesamt 130 t Fleisch umetikettiert und mit Hilfe seiner Geschäftspartner verkauft. Seine Mitangeklagten wurden zwischenzeitlich zu Bewährungsstrafen verurteilt. (az)
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Betrug Augsburg
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