Bis ins Jahr 2020 hat sich der Anlagenbauer Gea Group, Düsseldorf, ein jährliches organisches Umsatzwachstum von durchschnittlich zwischen 4 und 6 Prozent zum Ziel gesetzt. Das Unternehmen befindet sich derzeit im Umbau.

Es soll von vier auf zwei Konzernsparten reduziert werden, um Kosten in der Verwaltung zu sparen. Unter anderem wird die Wärmetauschersparte für rund 1,3 Mrd. € an Finanzinvestoren abgegeben. Insgesamt sollen rund 1.000 Stellen wegfallen.

"Gea ist derzeit spezialisiert auf Milchtechnik und will jetzt auch in Technologien zur Herstellung von Speiseölen, Stärke und Zuckerverarbeitung investieren“, sagte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der Gea Group, gegenüber der Börsen-Zeitung. "Wir haben bis 2017 einen Finanzspielraum von 1,5 Milliarden €, den wir sinnvoll investieren möchten", berichtet Oleas.

Vorzugsweise schaut Gea dabei auf kleinere Übernahmen in der Größenordnung von 30 bis 50 Mio. € Umsatz.

Ausschau hält das Management in Westeuropa, Nordamerika und den Schwellenländern. "Junge Unternehmen, beispielsweise in China oder Brasilien, bieten einen interessanten Marktzugang", heißt es. (hed)
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