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Das Land Niedersachsen will alle Kompetenzen zu regenerativen Energien in einem landesweiten Zentrum zusammenführen. Das neue Kompetenzzentrum 3N soll zentrale Anlaufstelle für Informationen über nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie in Niedersachsen sein, Beratung entlang der Wertschöpfungsketten anbieten sowie Partner vermitteln, Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft fördern, den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung herstellen. Grundlage für das Zentrum ist das im Juni 2004 gegründete Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe (3N). Darin aufgehen werden die operativ tätigen Informationsstellen BEN (Bioenergie Niedersachsen) in Göttingen und das bislang regionale Projekt NaRo.Net in Werlte, teilt das Ministerium weiter mit. Sechs bis sieben Experten werden in dem Zentrum tätig sein.

Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen rechnet für eine fünfjährige Anlaufphase mit Gesamtkosten von 2,64 Mio. €. Es bestehe die Zusage niedersächsischer Wirtschaftsunternehmen insgesamt 300.000 € private Fördermittel beizusteuern. Der Landkreis Emsland sowie die Wirtschaft der Region seien ebenfalls mit weiteren 600.000 € beteiligt. An eigenen Einnahmen wird mit 240.000 € gerechnet. Die Finanzierungslücke von 1,5 Mio. € soll aus Landesmitteln gedeckt werden, heißt es weiter. Nach 2010 soll sich das Zentrum selbst finanzieren können. (ED)

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