Beim Auslegen von Ködern zur Bekämpfung von Mäusen ist es wichtig, nicht in Berührung mit dem Köder zu kommen. Die Stelle muss für Kinder sowie für Haus- und Wildtiere unzugänglich sein. Auch der Kontakt mit Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln muss vermieden werden. Wird ein Köder verschluckt, soll der Notarzt gerufen und das Etikett oder die Verpackung gezeigt werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat das Merkblatt „Sichere Anwendung von Mäuseködern“ veröffentlicht. Dieses gibt Verbrauchertipps zum Schutz der Gesundheit. „Mäuseköder können insbesondere gefährlich sein, wenn sie in die Hände von Kindern gelangen“ sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. Deshalb sei nach Hensel eine chemische Bekämpfung immer das letzte Mittel der Wahl. (az)
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