Rund 60 kg Fleisch verzehrt der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Jahr. Dabei handelt es sich um den Verzehr einschließlich Wurstwaren, sagte Matthias Kohlmüller, Bereichsleiter Fleisch- und Geflügelwirtschaft der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI), Bonn, heute auf dem Deutschen Fleischer Kongress in Frankfurt a.M.

Damit liege Deutschland innerhalb Europas  im Mittelfeld. Insbesondere in Südeuropa liege der Pro-Kopf Verzehr höher, so Kohlmüller. In den USA wird der Verzehr pro Person auf 70 bis 80 kg beziffert.

Innerhalb des relativ konstanten Fleischverzehrs gebe es leichte Verschiebungen. So steige der Verzehr von Geflügelfleisch kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr 2012 habe der bei der Marke von 19,0 kg gelegen.

Das gesamte Schlachtgewicht habe mit knapp 1,43 Mio. t einen neuen Höchststand erreicht. Rund 860 t entfielen davon auf Hähnchenfleisch, gut 460 t auf die Pute. Rund 110.000 t entfallen auf Schlachthennen und Enten.

Noch im Jahr 2000 betrug die gesamte Schlachtmenge mit gut 760 t knapp 50 Prozent der heutigen Zahl. Die Entwicklung der Preise für Geflügelfleisch seien leicht nachgebend, so Kohlmüller. (jst)  
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