Erreger der gering ansteckenden Geflügelinfluenza sind Schleswig-Holstein festgestellt worden. Die Behörden ergreifen Maßnahmen. In einer Geflügelhaltung mit Gänsen und Legehennen im Kreis Stormarn sind Erreger einer gering ansteckenden Form der Geflügelinfluenza nachgewiesen worden. Es handele sich um das so genannte „Aviäre Influenzavirus Typ A Subtyp H 5 N3", das für Tiere nur eine gering krankmachende Wirkung hat, so das Agrarministerium in Kiel. Für den Menschen bestehe keine Gefahr.

Das Virus wurde den Angaben zufolge im Zuge einer regulären Kontrolluntersuchung nachgewiesen, bei der Proben entnommen wurden. Diese seien positiv gewesen, wie das Landeslabor feststellte. Das Friedrich-Loeffler-Institut, das Nationale Referenzlabor auf der Insel Riems, habe den Befund am Donnerstag bestätigt. Die Tiere wiesen zwar noch keinerlei Krankheitssymptome auf, hätten aber den niedrigpathogenen Erreger in sich getragen.

Der Bestand wurde durch die zuständige Behörde des Kreises unverzüglich gesperrt und anschließend auf der Grundlage der Geflügelpest-Verordnung getötet. Der Kreis richtete rund um den Betrieb ein Sperrgebiet im Umkreis von 1 km ein. Tiere aus diesem Gebiet werden zum Beispiel nicht den Verkehr gebracht. Hinweise auf eine weitere Verbreitung des Erregers liegen nicht vor, so das Ministerium. (az)
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