Exportstatistik

Geflügelfleisch in Afrika gefragt

Von Januar bis August exportierte die EU 1,04 Mio. t Geflügelfleisch, das waren 9,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Abnehmer bleibt Südafrika. In das Land wurden 177.000 t (plus 34.4 Prozent) geliefert. Zweitwichtigster Absatzmarkt sind die Philippinen, die 85.000 (plus 38.0 Prozent) aus der EU importierten. Um 20,5 Prozent auf 83.000 t sind die Ausfuhren nach Benin gesunken. Auch in Saudi-Arabien verlieren die europäischen Produzenten Marktanteile. Die Exporte an den Golf verringern sich um 11,6 Prozent auf 80.000 t. Zu den 10 wichtigsten Abnehmern gehören außerdem Honkong mit 79.000 t (plus 41,5 Prozent), die Ukraine mit 65.000 t (plus 33,7 Prozent) und Ghana 50.000 t (plus 7,1 Prozent).

Bei der Geflügelfleischproduktion erwartet die EU-Kommission für 2016 eine Steigerung um 1,9 Prozent auf 13,5 Mio. t. Der Verbrauch soll um 1,7 Prozent auf 14 Mio. t steigen. Zugenommen haben auch die Geflügelfleisch-Importe der EU. Sie stiegen von Januar bis August um 6,4 Prozent auf 616.000 t. Mit 343.000 t (plus 4,4 Prozent) bleibt Brasilien der mit Abstand wichtigste Lieferant. Mit 201.000 t (plus 6,4 Prozent) folgt Thailand auf Platz 2. (SB)
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