Geflügelhalter hoffen und bangen


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Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in einem Nutzgeflügelbestand in Thüringen sind die Vorsichtsmaßnahmen in Geflügelbetrieben noch einmal verschärft worden. Anfang dieser Woche hat Japan die Einfuhr von deutschem Geflügelfleisch gestoppt. Nach Angaben des japanischen Landwirtschaftsministeriums wurden im vergangenen Jahr 114.000 Hähnchen nach Japan exportiert. In der Branche befürchtet man nun weitere Exportbeschränkungen. Trotz eines Selbstversorgungsgrades von nur 82 Prozent, sind die deutschen Geflügelfleischexporte in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. 2006 wurden 560.000 t Geflügelfleisch ausgeführt. Nach den EU-Staaten sind Russland und die arabischen Länder die wichtigsten Abnehmer. (SB)
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