Der Geflügelpestvirus H7N8 hat in China in der aktuellen Grippesaison schon zahlreiche Opfer gefordert. Bisher hätten sich 269 Menschen infiziert, teilen die Gesundheitsbehörden des Landes mit. 100 Menschen seien verstorben. Anders als die in Deutschland verbreiteten Subtypen H5N8 und H5N5 können sich Menschen beim Kontakt mit Geflügel oder Geflügelfleisch mit dem Virustyp H7N8 infizieren und erkranken. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch gilt dagegen als unwahrscheinlich.

Die Regierung hat auf die Ausbreitung der Seuche mit innerstaatlichen Handelsbeschränkungen reagiert. Geflügelprodukte aus Regionen, in denen es Infektionen mit dem H7N9-Erreger gab, dürfen nicht mehr in die Hauptstadt Peking eingeführt werden. In den betroffenen Regionen wurden Märkte geschlossen und der Verkauf von Geflügelfleisch beschränkt.

Die Maßnahmen scheinen zu wirken. Nach 79 Todesfällen im Januar, waren nach offiziellen Angaben im Februar bisher 8 Menschen nach einer Infektion verstorben. (az)
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