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Rund 20 Pf/kg haben die westdeutschen Milcherzeuger im Wirtschaftsjahr 1999/2000 im Durchschnitt für geleaste Milchquoten gezahlt. Dies ist das Ergebnis der letzten Umfrage des Deutschen Raiffeisenverbandes e.V. (DRV), Bonn, zum Milchquotenleasing. Damit lag der Durchschnittspreis zwar um rund 2 Pf unter dem des Vorjahres, aber deutlich über dem Niveau der vorangegangenen Jahre. Die Spanne zwischen dem geringsten und höchsten Preismittel lag 1999/2000 zwischen 10 und 32 Pf/kg geleaster Quote.

Die seit dem 1. April 2000 geltende neue Quotenregelung sieht das Leasing von Referenzmengen zwischen Lieferanten einer Molkerei nicht mehr vor. Der DRV merkt an, dass die bisher gegen Engelt verleasten Mengen nun kostenlos als Unterlieferung den Saldierungsspielraum erweitern könnten. Auf der Kalkulationsbasis der 10-jährigen DRV-Erhebungen würde sich der Saldierungsspielraum um etwa 3,7 Prozent der gesamten westdeutschen Referenzmenge erhöhen. (ED)
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