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Immer mehr Rinder sind in Sachsens Gendatenbank erfasst. Von mehr als 1.500 Tieren seien Gewebeproben entnommen worden, für 1.200 Tiere liege bereits ein "genetischer Fingerabdruck" vor, teilte das Dresdener Landwirtschaftsministerium mit. Kein anderes Bundesland sei mit vergleichbaren Projekten derart weit vorangeschritten wie der Freistaat. Ein ähnliches Vorhaben laufe lediglich in Sachsen-Anhalt. Ob die Gendatenbank bundesweit zu einer dauerhaften Einrichtung werde, stehe derzeit noch nicht fest, so Landwirtschaftsminister Steffen Flath. Das im Dezember 2000 gestartete Pilotprojekt im Freistaat solle dazu Aufschluss geben, ob sich der Aufwand lohnt. Von weiteren Betrieben mit insgesamt 24.000 Rindern sei inzwischen Interesse signalisiert worden, sich erfassen zu lassen. Weitere Informationen sind unter der Internet-Adresse www.lkvbiotech.de abrufbar. (ED)
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