Kräfte bündeln

Genossen planen Fusion

Die Vorstände und Gremienvorsitzenden des Genossenschaftsverbandes, Frankfurt a.M., und des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV), Düsseldorf, haben einen „Letter of Intent" zur Verschmelzung der beiden Verbände unterzeichnet.

Darin werden Ziele der Verschmelzung, Grundzüge des strategischen Konzepts des vereinigten Verbandes sowie das geplante zeitliche Vorgehen fixiert. Die Fusion soll im April 2017 rückwirkend zum Jahresbeginn von den Mitgliederversammlungen beschlossen werden, teilten beide Verbände mit.

„Wir streben die Fusion an, um die Mitgliedsunternehmen bei der Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen durch einen leistungsfähigen Verband wirksam zu unterstützen", so Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des RWGV. „Konzentrationsprozesse der Mitglieder beider Verbände, die immer komplexer werdende Regulatorik, das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie Trends wie Digitalisierung und der demografische Wandel sind strategische Herausforderungen für unsere Arbeit", betont Michael Bockelmann, Verbandspräsident des Genossenschaftsverbandes.

Ziel sei, als „Verband der Regionen" intensive persönliche Betreuung mit Know-how für ein ausgesprochen heterogenes Spektrum an Betriebsgrößen und Branchen unter einem Dach zu vereinen. Gemeinsam wollen die Partner Spezialisierungsvorteile nutzen, mehr Gewicht in die politische Interessenvertretung auf Landesebene und innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes einbringen sowie Skaleneffekte nutzen. (Sz)
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