Genossenschaften kommen Fusion näher


Der Genossenschaftsverband (GV) wächst weiter. Kollegen aus Ostdeutschland wollen dem bundesdeutschen Verband beitreten.

Etwa 2.400 Genosschaftsbetriebe werden bald zum GV mit Sitz in Neu-Isenburg gehören, wenn die Fusion zwischen dem Mitteldeutschen Genosschaftsverband e.V., Dresden, (MGV) unter Dach und Fach ist. In einem ersten Schritt haben die Verbandsräte des MGV und des GV in dieser Wocher einer Fusion zugestimmt. Jetzt müssen noch die Mitgliedsverbände einverstanden sein um dann auf einer außerordentlichen GV- Mitgliederersammlung am 5. März 2013 den finalen Zusammenschluss zu besiegeln.

Finanzielle Schwierigkeiten waren für MGV-Vorstandssprecher Dr. Gerald Thalheim der Hauptgrund, nach 22 Jahren die Eigenständigkeit des Verbandes aufzubeben. Die rund 500 Genossenschaften des MGV sind in Sachsen und Thüringen vertreten. 

Mitglieder sind neben dem gewerblichen Mittelstand, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Agrargenossenschaften. Betriebsprüfung, Beratung und Bildung können, so Thalheim,
nach dem Zusammenschluss mit dem GV von allen Mitgliedern genutzt werden. Alle dann vertretenen 2.100 landwirtschaftliche und gewerbliche Genossenschaften sowie 336 Kreditgenossenschaften erzielen einen Umsatz von insgesamt 25 Mrd. € im Jahr. Die Bilanzsumme beträgt rund 182 Mio. €. (da)





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